25.02.2026
Wien, 27. Februar 2026 – Der Eurovision Song Contest ist weit mehr als ein Musikwettbewerb: Er ist ein globales Medienereignis mit enormer Reichweite und nachhaltiger Wirkung auf Städte, die ihn ausrichten. Beim jüngsten UNIQUE talk, unter dem Titel „12 Points for Vienna: Was der ESC für Stadt, Tourismus und Medien bedeutet“, befassten sich Finanzstadträtin Barbara Novak, Roland Weißmann (Generaldirektor des ORF), Norbert Kettner (Geschäftsführer des Wien Tourismus und Cesár Sampson (Österreichischer Sänger und Teilnehmer des ESC 2018) daher mit der Frage, welche kulturellen, wirtschaftlichen und medialen Impulse der ESC für Wien setzt und wie die Stadt diese internationale Aufmerksamkeit strategisch nutzen kann.
Im Rahmen der Diskussion wurde deutlich: Der ESC ist ein kraftvolles Instrument für Standortpositionierung, Tourismusentwicklung und internationale Sichtbarkeit. Gleichzeitig bringt ein Event dieser Größenordnung hohe organisatorische Anforderungen und mediale Verantwortung mit sich.
Barbara Novak, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales, betonte die Bedeutung des ESC für Wien als Wirtschafts- und Kulturstandort:
„Wir in Wien haben bereits bewiesen, dass wir Song Contest können und sind international ein starker Magnet für Tourismus und wirtschaftliche Impulse. Umso mehr freut es mich, anlässlich des 70. Eurovision Song Contest die Welt mit einer neuen Kategorie von Großveranstaltung zu beeindrucken. Unser Ziel ist es, Wien von seiner besten Seite zu zeigen und ein sagenhaftes Musikjahr zu gestalten, das weit über die große Bühne hinaus wirkt. Davon werden sowohl unsere internationalen Gäste als auch die Wiener:innen wirtschaftlich wie kulturell profitieren.“
Die mediale Dimension eines globalen Live-Events wie des ESC hob Roland Weißmann hervor:
„Der Eurovision Song Contest ist eines der komplexesten Medienereignisse weltweit. Er verbindet Live-Unterhaltung, internationale Berichterstattung und digitale Reichweite auf höchstem Niveau. Für Medien ist der ESC eine besondere Verantwortung – aber auch eine außergewöhnliche Chance, Qualität, Vielfalt und Professionalität sichtbar zu machen.“
Auch aus touristischer Sicht sei der ESC ein entscheidender Impulsgeber, wie Norbert Kettner erklärte:
„Der ESC wirkt weit über die Veranstaltungswoche hinaus. Er macht Wien weltweit sichtbar, emotionalisiert Millionen von Menschen und erzeugt nachhaltige Aufmerksamkeit, die sich positiv auf Nächtigungen, internationale Wahrnehmung und das Stadtmarketing auswirkt.“
Einen persönlichen Blick auf die Bedeutung des Wettbewerbs brachte Cesár Sampson ein, der die emotionale Kraft des ESC unterstrich:
„Der ESC vor der eigenen Haustüre holt den Karrierehorizont näher heran und wird so in der Zukunft unweigerlich einen Prozentsatz der Jugend auf die Bühnen locken, die es sonst nicht wagen würden. Für die heimischen Künstlerinnen und Künstler bedeutet er internationale Anbindung, für die Austragungsstadt eine Chance ein starkes Signal von Offenheit, kultureller Reichhaltigkeit und Vielfalt zu senden.“
Der UNIQUE talk machte deutlich: Der Eurovision Song Contest ist nicht nur ein kulturelles Großereignis, sondern ein strategischer Hebel für Stadtentwicklung, Tourismus, Medien und internationale Positionierung. Entscheidend ist, diese Wirkung bewusst zu gestalten und langfristig zu nutzen.
Die Eindrücke des gestrigen UNIQUE talk finden Sie
hier.
Foto (v.l.n.r.): Gerald Groß (Moderator), Josef Kalina, Roland Weißmann (Generaldirektor ORF), Barbara Novak (Stadträtin für Finanzen, Wirtschaft, Arbeit, Internationales und Digitales) , César Sampson (Österreichischer Sänger) und Norbert Kettner (Geschäftsführer Wien Tourismus)
Fotocredit: UNIQUE relations/APA-Fotoservice/Schedl
Rückfragehinweis:
Lara Hoppe, MA
UNIQUE Relations
T: +43 1 877 55 43 – 41