13.03.2025

Bezirksvorsteher Peter Jagsch zu Besuch beim OMA/OPA-Projekt im 17. Bezirk

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Wien, 18. März 2025 – Bezirksvorsteher Peter Jagsch besuchte das Wiener Vorzeige-Integrationsprojekt „OMA/OPA-Projekt“ im 17. Bezirk, um sich ein Bild von der wertvollen Arbeit zu machen, die hier für sozial und bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche geleistet wird. Das Projekt bietet weit mehr als klassische Lernunterstützung: Durch individuelle Betreuung, psychosoziale Begleitung und generationsübergreifendes Lernen werden junge Menschen nachhaltig gefördert.

Individuelle Förderung für mehr Chancengleichheit
Das OMA/OPA-Projekt setzt auf eine persönliche Eins-zu-Eins-Betreuung durch engagierte Senior:innen und junge Freiwillige. Diese enge Begleitung schafft nicht nur schulische Fortschritte, sondern auch emotionale Stabilität und soziale Sicherheit. Die Zusammenarbeit mit Pädagog:innen, Eltern und Schulen stellt sicher, dass die Kinder ganzheitlich unterstützt werden.

„Das OMA/OPA-Projekt verbindet Generationen und eröffnet neue Perspektiven. Solche Initiativen sind essenziell für unseren Bezirk, Wien und die Gesellschaft, denn sie fördern aktiv ein gutes Zusammenleben. Gerade in einer wachsenden Stadt wie Wien brauchen wir dringend mehr solcher Initiativen, die Kinder gezielt über das Schulsystem hinaus unterstützen und ihnen bessere Zukunftschancen ermöglichen,“ betonte Bezirksvorsteher Peter Jagsch bei seinem Besuch.

Nachhaltige Unterstützung durch innovative Lernmethoden
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die nachhaltige Lernhilfe und Sprachförderung. Die kontinuierliche Betreuung ermöglicht den Kindern, in einem geschützten Umfeld zu lernen, zu spielen und ihre sozialen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Ein multiprofessionelles Team begleitet die Freiwilligen mit pädagogischer Beratung sowie Trainings in interkultureller Kommunikation und Gewaltprävention.

Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien erhalten hier nicht nur schulische Förderung, sondern auch psychosoziale Unterstützung. Viele wachsen in einem Umfeld auf, in dem Bildungs- und soziale Ressourcen fehlen. Ein bewährter Ansatz innerhalb des OMA/OPA-Projekts ist die entwicklungsfördernde Tonfeldarbeit, bei der Kinder mit ihren Händen feuchten Ton in einem flachen Holzkasten formen und bearbeiten. Dabei können Emotionen, Spannungen oder schlimme Erlebnisse nonverbal ausgedrückt und verarbeitet werden. Die Methode stärkt die Selbstwahrnehmung, fördert emotionale Stabilität und hilft besonders Kindern mit Lernschwierigkeiten oder psychosozialen Belastungen.

Ein erfolgreiches Modell mit großer Wirkung
Projektleiterin Sonja Rappold betont die langfristige Wirksamkeit des Programms: „Unser größter Erfolg zeigt sich darin, dass viele der Kinder, die bei uns Unterstützung erhalten haben, heute ihren Schulabschluss gemeistert und den Weg in eine Lehre oder weiterführende Ausbildung gefunden haben. Sie gewinnen nicht nur schulische Sicherheit, sondern auch Selbstvertrauen und Perspektiven für die Zukunft. Dieses Projekt verändert Leben – und das motiviert uns, jeden Tag weiterzumachen.“

Allein im Jahr 2024 engagierten sich rund 140 freiwillige Lernhelfer:innen im Rahmen des OMA/OPA-Projekts und betreuten dabei 110 Kinder. Derzeit profitieren etwa 95 Kinder an den Standorten in Wien, Krems und Amstetten von diesem bewährten Konzept. Betreut werden sowohl Volksschulkinder als auch Schüler:innen der Unter- und Oberstufe. Die Nachfrage nach weiteren Plätzen ist enorm vor allem in Wien, doch aufgrund begrenzter Ressourcen können nicht alle Kinder aufgenommen werden. Um mehr Kindern diese wertvolle Unterstützung bieten zu können, braucht es eine verstärkte Förderung und finanzielle Unterstützung solcher Initiativen. 

Damit noch mehr Kinder von dieser wertvollen Unterstützung profitieren können, ist das OMA/OPA-Projekt auf Spenden angewiesen. Jeder Beitrag hilft, weitere Betreuungsplätze zu schaffen und den Kindern bessere Zukunftschancen zu ermöglichen.

Spendenkonto
Kontoinhaber: NL40 Verein
IBAN: AT42 1200 0523 4000 0303
Verwendungszweck: OMA/OPA-Projekt

Alle Details zum OMA/OPA-Projekt sind unter www.nl40.at/oma-opa-projekt/ zu finden.

Fotos: Stefan Zwickl

Über das OMA/OPA-Projekt
Das OMA/OPA-Projekt schafft Begegnungsräume, in denen gegenseitiger Respekt, Chancengleichheit und gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert werden. Neben der gezielten Bildungsförderung sozial benachteiligter Kinder unterstützt das Projekt aktiv den interkulturellen und generationsübergreifenden Dialog. Durch das ehrenamtliche Engagement der rund 140 freiwilligen Lernhelfer:innen leistet es einen wertvollen Beitrag zur sozialen Integration und Stärkung der Gesellschaft.

Rückfragen & Kontakt:
Therese Sterniczky
UNIQUE relations
1120 Wien | Schönbrunner Straße 297/1/3
E-Mail: therese.sterniczky@unique-relations.at
Tel: +43 1 877 55 43 40
 
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Bilder (5)

OMA_OPA-Projekt_Gruppenfoto mit Bezirksvorsteher Peter Jagsch (c) Stefan Zwickl
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Bezirksvorsteher Peter Jagsch am Tischfußballtisch mit Schülern (c) Stefan Zwickl
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Bezirksvorsteher Peter Jagsch mit Lernpaaren (c) Stefan Zwickl
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OMA_OPA-Projekt Lernpaar (c) Stefan Zwickl
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SchülerInnen während der Lernpause (c) Stefan Zwickl
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