27.04.2020

Das Rudolfinerhaus übernimmt als erste Privatklinik Patientinnen und Patienten des Wiener Krankenanstaltenverbundes

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Wien, 27. April 2020 – Heute wird der/die erste PatientIn des KAV in der renommierten Rudolfinerhaus Privatklinik in Wien stationär aufgenommen und behandelt. Durch die Kooperation der Stadt Wien mit den Wiener Privatkrankenhäusern ist es nun möglich, die aufgrund der Corona-Krise verschobenen Behandlungen noch rascher durchzuführen und gleichzeitig die eventuell notwendigen Ressourcen in den öffentlichen Häusern für COVID-Patientinnen und -Patienten frei zu halten.

„Wir freuen uns über die gelungene Kooperation zwischen Rudolfinerhaus, Wiens ältester Privatklinik, und dem Krankenanstaltenverbund. Denn davon profitieren vor allem die Wienerinnen und Wiener, deren geplante Eingriffe und Behandlungen aufgrund der seit Mitte März vorherrschenden Corona-Krise verschoben werden mussten“, erklärt Bürgermeister Michael Ludwig. „Mit dem Rudolfinerhaus erweitern wir das Angebot bei planbaren Operationen. Wichtig ist, dass kein Patient extra zahlen muss; man wird zwar in einem Privatspital operiert, doch abgerechnet wird über das öffentliche System“, sagte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker. 

Knapp 40 Betten werden im Rudolfinerhaus für PatientInnen des KAV zur Verfügung gestellt. Erforderlich ist eine Zuweisung durch den KAV. Diese betreffen ausschließlich Eingriffe, die bedingt durch die Corona-Krise verschoben werden mussten – etwa in den Bereichen Kardiologie über Orthopädie bis hin zur Neurologie. Gestartet wird mit einer gefäßchirurgischen Operation.

Für Dr. Georg Semler, Aufsichtsratsvorsitzender der Rudolfinerhaus Privatklinik, ist es selbstverständlich, in einer prekären Situation, die Stadt Wien mit der medizinischen Kompetenz des traditionsreichen Privatspitals zu unterstützen: „Das Rudolfinerhaus ist seit über 130 Jahren in seiner Tradition ein nicht wegzudenkender Bestandteil des Wiener Gesundheitssystems. Hier schnell und unbürokratisch durch rasche Behandlung der wartenden Betroffenen einen maßgeblichen Beitrag zu leisten, ist für uns und unsere MitarbeiterInnen eine Selbstverständlichkeit“. 

Voraussetzung für die Behandlung ist ein strenges Sicherheitskonzept. Für alle Patientinnen und Patienten ist eine Testung auf COVID-19 mit negativem Ergebnis erforderlich. 

Behandelt wird in der allgemeinen Gebührenklasse, bei gewohnt hohen pflegerischen und medizinischen Qualitätsstandards, ohne Krankenzusatzversicherung bzw. Zusatzkosten.


Über die Rudolfinerhaus Privatklinik:
Die Rudolfinerhaus Privatklinik wurde 1882 von Theodor Billroth, einem der bedeutendsten Ärzte der Wiener Medizinischen Schule gegründet. Heute zählt das Haus, mit seinen 156 Betten zu den schönsten und modernsten Privatkliniken Europas. Neben hochqualifizierten Fachkräften und den modernsten medizinischen Eirichtungen besticht das Rudolfinerhaus durch luxuriöse Ein- bzw. Zweibettzimmer, Hotelservice und Pflege auf akademischem Niveau.
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Bilder (1)

Rudolfinerhaus Außenansicht (c)Rudolfinerhaus
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